Gesundheitsmanagement
Ergonomie: Arbeitsplätze, die zum Menschen passen
Muskel-Skelett-Erkrankungen sind seit Jahren eine der häufigsten Ursachen für Arbeitsunfähigkeit. Viele davon sind vermeidbar – durch Gestaltung statt durch Rückenschule.
Wo Ergonomie ansetzt
Ergonomie ist mehr als ein höhenverstellbarer Schreibtisch. Sie betrachtet Arbeitsplatz, Arbeitsmittel, Arbeitsumgebung und Arbeitsorganisation gemeinsam – und fragt, ob die Anforderungen zu den Menschen passen, die dort arbeiten.
Büroarbeitsplätze
- Bildschirm, Tastatur und Sitzmöbel nach ArbStättV und ASR A6 einrichten
- Beleuchtung und Blendfreiheit prüfen, Messung nach ASR A3.4 auf Wunsch
- Wechsel zwischen Sitzen und Stehen ermöglichen und im Alltag verankern
- Arbeitsmedizinische Vorsorge zur Bildschirmarbeit (G 37) anbieten
Produktion, Logistik und Pflege
- Beurteilung körperlicher Belastung mit den Leitmerkmalmethoden der BAuA
- Hebe- und Tragevorgänge reduzieren, Hilfsmittel auswählen und einführen
- Arbeitsplatzhöhen, Greifräume und Bewegungsabläufe anpassen
- Rotationskonzepte gegen einseitige Belastung entwickeln
Ablauf einer Arbeitsplatzanalyse
- Beobachtung vor Ort – wir sehen uns die Tätigkeit im realen Ablauf an.
- Messung und Bewertung – mit anerkannten Verfahren statt Bauchgefühl.
- Maßnahmenvorschlag – priorisiert nach Wirkung und Aufwand.
- Unterweisung – damit neue Hilfsmittel und Einstellungen auch genutzt werden.
Rechnet sich das?
In der Regel ja. Schon wenige vermiedene Ausfalltage pro Jahr gleichen die Kosten einer Analyse aus – ganz abgesehen von Qualität und Arbeitszufriedenheit. Wir legen im Vorfeld offen, mit welchem Aufwand zu rechnen ist.
Sprechen wir über Ihren Betrieb
Ein kurzes Gespräch genügt, um einzuordnen, was für Sie gilt – und was davon wir übernehmen.