Gesundheitsmanagement
Betriebliches Gesundheitsmanagement aufbauen – in vier Schritten
Ein BGM entsteht nicht durch einzelne Aktionen, sondern durch einen Kreislauf aus Analyse, Zielen, Maßnahmen und Bewertung. Wir begleiten Sie durch alle vier Phasen.
Warum viele BGM-Projekte versanden
Rückenkurs, Obstkorb, Gesundheitstag: Einzelmaßnahmen sind schnell gestartet und ebenso schnell wieder vergessen. Wirksam wird betriebliches Gesundheitsmanagement erst, wenn es an konkreten Problemen ansetzt, messbare Ziele hat und von der Führungsebene getragen wird.
Der Aufbau in vier Phasen
- Analyse – Kennzahlen, Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen, Befragung und Gespräche mit Führungskräften.
- Ziele festlegen – konkret, messbar und mit Bezug zu betrieblichen Problemen statt allgemeiner Absichtserklärungen.
- Maßnahmen umsetzen – Verhältnisprävention (Arbeitsplatz, Organisation) vor Verhaltensprävention (individuelle Angebote).
- Bewerten und nachsteuern – nach zwölf Monaten prüfen, was gewirkt hat, und das Programm anpassen.
Kennzahlen, die wirklich etwas sagen
- Krankenstand differenziert nach Bereich, Dauer und Diagnosegruppe
- Fluktuation und Rückkehrquote nach längerer Erkrankung
- Ergebnisse der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen im Zeitverlauf
- Teilnahmequoten an Angeboten – als Indikator für Akzeptanz
- Anzahl und Art der Meldungen im BEM-Verfahren
Häufige Fragen
Wie lange dauert der Aufbau?
Von der ersten Analyse bis zu den ersten belastbaren Ergebnissen vergehen in der Regel neun bis zwölf Monate. Erste sichtbare Maßnahmen lassen sich meist nach acht bis zwölf Wochen umsetzen.
Lohnt sich BGM auch für kleinere Betriebe?
Ja, allerdings in anderem Zuschnitt. Bei 30 Beschäftigten ersetzt ein strukturiertes Gespräch mit allen Bereichen eine anonyme Befragung – die Logik aus Analyse, Zielen und Bewertung bleibt gleich.
Gibt es Zuschüsse?
Krankenkassen fördern Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung nach § 20b SGB V, zusätzlich besteht ein Steuerfreibetrag je Beschäftigtem und Jahr. Wir sagen Ihnen, welche Maßnahmen dafür infrage kommen.
Sprechen wir über Ihren Betrieb
Ein kurzes Gespräch genügt, um einzuordnen, was für Sie gilt – und was davon wir übernehmen.